Narrow Band Imaging (NBI) und Barrett-Ösophagus

Narrow Band Imaging (NBI) und Barrett-Ösophagus

Der britische Chirurg Norman Rupert Barrett (1903-1979) beschrieb als erster eine  refluxbedingte Umwandlung des Plattenepithels der distalen Speiseröhre in ein Zylinder-Epithel, welches Barrett-Ösophagus bezeichnet wird und in bis zu 14% zu einem Adenokarzinom führt.

Zu den Besonderheiten der Barrett-Diagnostik gehört heute der Einsatz der Narrow Band Imaging (NBI) Technik im Rahmen der Endoskopie.

NBI ist eine neue Methode zur Verbesserung der Entdeckungsrate von frühen Tumorvorstufen im Magen-Darm Trakt und dient der besseren Differenzierung zwischen den neoplastischen (gefährlichen und zu entfernenden) und den nicht-neoplastischen (ungefährlichen, welche in aller Regel belassen werden können) Polypen. Dabei handelt es sich um eine Technologie zur Visualisierung der oberflächlichen Gefässzeichnung der Schleimhaut (auf Knopfdruck während der normalen Weisslichtendoskopie).

Normalerweise wird das Licht beim Treffen auf das Gewebe reflektiert, absorbiert und gestreut. Der NBI-Filter lässt nur die Spektralanteile des sichtbaren Lichtes passieren, die durch Blutgefäße der Schleimhaut maximal absorbiert werden.
Dadurch ergibt sich ein maximaler Kontrast mit dem umliegenden Gewebe, das verhältnismäßig große Anteile dieses Lichtes nicht absorbiert, sondern reflektiert.

Die Untersuchungstechnik verlängert die Gesamtdauer der Untersuchung nicht.

Beispiele an der Ösophagusschleimhaut: folgen

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