Sonographie (Ultraschalluntersuchung)

Die Grundlagen der Sonographie führen zurück auf den 1. Weltkrieg, wobei die Technik (Ultraschallwellen) zur Ortung von Unterseebooten entwickelt und eingesetzt wurde.

Seit dem Ende der 40-iger Jahre wurde die Methode zunehmend auch im medizinischen Bereich eingesetzt. Durch die heute zur Verfügung stehende Computertechnik mit der Verfügbarkeit von leistungsstarken Rechnern wurde die Methode nochmals revolutioniert. Damit ist die Sonographie das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin überhaupt. Ein wesentlicher Vorteil der Sonographie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensibles Gewebe (z.B. bei Ungeborenen) werden nicht geschädigt, die Untersuchung ist schmerzfrei und jederzeit wiederholbar.

Die Sonographie ist das wichtigste Verfahren bei der Untersuchung akuter Bauchschmerzen (akutes Abdomen), bei Gallensteinen und bei der Beurteilung von Gefäßen. Weiterhin kann die Schilddrüse, das Herz (Echokardiographie), die Nieren, die Harnwege und die Blase beurteilt werden.

Durch Einsatz von Echokontrastverstärkern (Kontrastmittel) ist in geeigneten Fällen eine weitere Verbesserung der Diagnostik möglich.

Die Sonographie (Ultraschalluntersuchung) steht zur Erstbeurteilung und für Verlaufskontrollen zur Verfügung auch zur Feststellung bösartiger Erkrankungen. Mit Ultraschall können krebsverdächtige Herde (z.B. Metastasen der Leber) erkannt und erste Hinweise auf ihre Bösartigkeit gewonnen werden. Darüber hinaus sind ultraschallgesteuerte Biopsien und Zytologien (Entnahmen von Gewebeproben oder freier Flüssigkeit) möglich.

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